Der 15-Minuten-Denkzettel

Entscheidungsspielraum

Beruflich und privat läuft alles nach Plan, den du dir mit Anfang zwanzig zurechtgelegt hast. Nur wo bleibt das Glücksgefühl, das du dabei erwartet hast? Und eine Entscheidung, die eigentlich ansteht, verschiebst du auf später. Wieso eigentlich?

Finde in 15 Minuten den Glaubenssatz, der deine Entscheidungen aus dem Hintergrund steuert.

Bestimm den Satz, bevor er dich bestimmt. Du erkennst ihn, du prüfst ihn, du ersetzt ihn durch einen, der zu deinem Leben passt, hinter dem du ab jetzt stehen kannst.

Kostenlosen Denkzettel herunterladen

Kommt dir das bekannt vor?

  • Wenn dich jemand fragt, wie es läuft, sagst du „gut“. Und ärgerst dich ein bisschen über deine eigene Antwort.
  • Du denkst seit Monaten über dasselbe nach. Beim Spazierengehen, unter der Dusche, um drei in der Früh. Weiter bist du trotzdem nicht.
  • Beschweren wäre unangebracht, es passt ja wirklich alles. Genau deshalb kannst du mit niemandem richtig darüber reden.
  • „Und wo siehst du dich in fünf Jahren?“ Früher hattest du auf die Frage eine Antwort. Heute wechselst du lieber das Thema.
  • Der Grund, warum du noch wartest, klingt vernünftig. Genau deshalb hast du ihn nie infrage gestellt.

Das nimmst du aus dem Denkzettel mit:

  • ✓Du deckst den Glücksaboteur auf, der bislang unbemerkt mitentschieden hat: schwarz auf weiß, statt nur geahnt.
  • ✓Du verstehst dich selbst ein Stück besser. Was dich dieser Satz bisher wirklich gekostet hat, wird dir zum ersten Mal klar.
  • ✓Du bekommst einen Anhaltspunkt, wohin dein nächster Schritt führt und eine Methode, die du bei jedem Glaubenssatz wieder einsetzt, der dein Glück sabotiert.
  • ✓Irgendwann ertappst du dich dabei, wie du deinen neuen Satz ganz automatisch anwendest. Das ist der Moment, in dem du merkst: Es hat sich wirklich etwas verschoben.

Christine Scharrer

Ich bin Christine, Sparringspartnerin für Menschen vor großen Entscheidungen. Ich habe Psychologie studiert und lange genug im Konzernumfeld gearbeitet, um zu wissen: Die schwierigsten Fragen lassen sich mit keiner Zielvereinbarung klären. An Kalendersprüche glaube ich nicht. An gute Fragen zur richtigen Zeit schon.

Der Denkzettel stellt dir die ersten davon.

Der Satz, der bei deinen Entscheidungen unbemerkt mitredet, verschwindet nicht von selbst. 15 Minuten, ein Stift, und ihr habt die Rollen getauscht: du redest, er hört zu.